Herwig Kummer, ÖAMTC: Lernt auch mit Twitter

Wenn Twitter laut Jane Hart jetzt im siebenten Jahr die Liste der besten Lerntools anführt, interessiert uns, wer von den Corporate Learning Professionals in der DACH-Region selbst mit Twitter lernt. In einer Serie stellen wir hier twitternde Corporate Learning Professionals vor.

Herwig Kummer Twitter

Herwig Kummer ist Leiter Personalentwicklung, Training Und Recruiting beim ÖAMTC in Wien. Herwig Kummer hat den Twitter Account @hkummer und schon über 560 Tweets gesendet.

Würdest Du sagen, Twitter ist ein Learning-Tool für Dich?

  • Ja, jedenfalls. Twitter ist insofern ein Learning-Tool für mich, weil es mir einen raschen Überblick gibt, was gerade „in Diskussion“ ist und wo es interessante Impulse im Web gibt, die ich wohl nie gesucht und deshalb wahrscheinlich auch nicht anders gefunden hätte. Da gibt es jede Menge Stoff zum Lernen.

Du hast viele Follower, also Menschen, die wissen wollen, was Du twitterst. Schreibst Du Deine Tweets für die Follower?

  • Nicht direkt. Ich schreibe meine Tweets in erster Linie für mich – als Notiz, als „Be-Merkenswertes“ oder einfach als Hinweis auf interessante Links. Ich freue mich, wenn andere diese Inhalte ebenfalls interessant finden und mir dann folgen. Bei meinen Blogposts ist das wieder etwas anderes – diese schreibe ich sehr gerne für meine Leserinnen und Leser (und teile sie natürlich auch über Twitter).

Du selbst folgst auch vielen Menschen auf Twitter. Da kommen vermutlich ganz schön viele Tweets zusammen. Liest Du die alle?

  • Nein, das wäre kaum möglich – ich verbringe relativ wenig Zeit auf Twitter. Ich schaue alle ein bis zwei Tage mal kurz vorbei, sehe mal über meine Timeline und picke mir die interessantesten Tweets heraus. Bei interessanten Events oder Veranstaltungen folge ich auch den jeweiligen Hashtags und verschaffe mir dadurch einen schönen Überblick.

Gibt es Kriterien, nach denen Du auswählst, wem Du folgst?

  • Ja, ich folge interessanten Menschen, von denen ich Inspiration oder spannende Sichtweisen erwarten kann. Werbe- oder Akquise-Accounts meide ich in der Regel.

Vielen Dank für das Interview sagt Karlheinz Pape.

Die Zusammenfassung der Interviews gibt es beim CorporateLearningCamp – CLC16.

Dieser Blogpost wurde zuerst veröffentlicht auf http://colearn.de/.

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