CL20 MOOC SICK Woche Zusammenfassung Tag 3: Good Practice für Communities

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Die Idee der Wochengestalter von SICK war richtig, einfach mal die Corporate Learning Kolleginnen und Kollegen nach guten Beispielen für Communities zu fragen. Hier eine Auswahl der Beiträge dazu:

  • Johannes Starke hat „sehr gute Erfahrungen mit jährlichen Kunden-BarCamps“, die den Austausch mit Mitarbeitern und anderen Anwendern unterstützen. Diese BarCamps haben eine fördernde Wirkung auf die virtuelle Community. Außerdem scheint dieser offene Umgang mit Kunden für ein gesteigertes Vertrauen der Kunden in die Produkte zu sorgen.
  • Christine Knieriemen arbeitet ebenfalls mit BarCamps und will auch jetzt „einen virtuellen Aktivitätsbereich“ aufbauen. Ideen dazu sind bisher: YellowPages / Wissensinput in Micro-Artikeln / „Kleinanzeigen“ für Expertenfragen.
  • Steffi Groescho hat schon eine große internationale Vertriebs-Community und bildet derzeit lauter kleine Communities für den Austausch und das tägliche Voneinander lernen. Dazu werden die Vertriebler ermuntert selbsterstellte Videos (Fünf Verkaufsargumente für …) für ihre Kollegen zu erstellen. Für die kleinen Communities haben sie Community-Manager ausgebildet
  • Frank Edelkraut verweist mit Link auf einen Artikel aus dem HRM Magazin: Dort wird eine selbstorganisierte Community mit 19.000 Helfern in Hamburg beschrieben, die sich gebildet hat um Kleidung und Essen für in Hamburg angekommene Flüchtlinge zu sammeln und zu verteilen. Sehr aktuell und sehr eindrucksvoll. Macht vor allem deutlich, wie extrem wirkungsvoll Selbstorganisation ist.
  • Martina Brand hat gute Erfahrungen mit Community-Mentoren innerhalb der Geschäftsbereiche gemacht. Die hatten eine Rolle als Change-Agenten für das Community-Building. Sie macht damit darauf aufmerksam, dass die Einführung von Communities immer auch eine Veränderung der gewohnten Strukturen einleitet. Die Nutzung von Community-unterstützenden Tools hat dann dazu geführt, dass es keine Emails mehr gab, nur noch das Enterprise Social Network.
  • Harald Schirmer, der auch im Mittwochs-Video zu sehen war, hat Communities mit Partys verglichen. Dort will man auch wissen wer noch da ist, wer eingeladen hat, wieviel Mühe sich der Gastgeber gegeben hat, was man bei der Party erwarten kann, ob ich dort Anschluss finde, usw. Dabei weist er darauf hin, dass es ganz verschieden Partys geben kann, die anziehend sind.
  • Theresia Tauber gibt gleich 2 Beispiele aus ihrem Unternehmen an. Eine große Konferenz der Firmenleitung, auf der nur die Chefs geladen waren, wurde online ins ganze Unternehmen übertagen mit der Bitte auch online Fragen und Beiträge in die Live-Konferenz zu geben. Mit großen Erfolg, wie sie schreibt. Im zweiten Beispiel beschreibt sie, das der Chef von 150 Mitarbeitern Beiträge online postet und die ersten 15, die sich online zu diesem Thema äußern in einen Besprechungsraum einlädt, dieses Thema gemeinsam mit ihm zu bearbeiten.
  • Theresia Tauber berichtet noch von einer geschickten Nutzung des firmeninternen Social Networks. Sie bringen sich bei, wie man strukturierte Posts schreibt. Dazu hat sie ebenfalls einen interessanten Link beigefügt.
  • Daniela Hertrampf berichtet von einer Vielfalt von Communities in ihrem Unternehmen, von geschlossenen Communities bis zu Experten, die sich persönlich treffen.
  • Beate Klitsch hat in ihrem Unternehmen eine Community-Kultur. Jeder darf eine Community gründen, bei Bedarf auch als geschlossene Community. Darüber hinaus gibt es sogenannte AMA-Sessions (Ask Me Anything) mit dem Top-Management.

Auch am dritten Tag gilt: die Diskussion geht weiter, auch zu den anderen Fragen. Weitere Gedanken und Anregungen sind immer willkommen!

Morgen ist das Thema dran: Welche Rolle kann die Schulungsabteilung (dann vielleicht nicht mehr der richtige Begriff?) dabei einnehmen? Welche Dienstleistungen könnten das dann sein, wenn Lernen selbstgesteuert, z.B. in Communities abläuft?

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