CL20 MOOC: Aus der Vorbereitung der SICK-Woche

Der Start des Corporate Learning 2.0 MOOC rückt näher. Am 21. September 2015 geht es los. 8 Wochen, die jeweils von einem anderen Unternehmen gestaltet werden. Die 6. Woche hat SICK Safety übernommen. Die Trainingsabteilung und das Marketing wollen die MOOC-Woche gemeinsam gestalten. Es geht um die Entwicklung des internationalen Geschäfts. Und das geht nur über das Lernen der weltweit verteilten Produktmanager. Den Anstoß gab ein BarCamp als Produktmanager-Konferenz. Das intensive Voneinander-Lernen war neu. Das muss weitergehen – nicht erst bei der nächsten Konferenz, so die Forderung aller Beteiligten.

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Da es ums Lernen geht, fühlt sich die Trainingsabteilung angesprochen. Offiziell ist das Marketing zuständig für Produktmanager und deren Wissen. Warum dann nicht gemeinsam vorgehen, sagten beide Abteilungen. Schließlich geht es um neue Dienstleistungen, die SICK-Mitarbeiter erfolgreicher machen sollen. Claudia Hautzinger, Udo Klöthe, Janina Nimmesgern und Hans-Jörg Stubenrauch sind die Macher dieser MOOC-Woche.

Informelles Lernen im Internationalen Vertrieb

ist das Thema dieser CL20 MOOC-Woche ab dem 24.10.2015. Das Wissen, die Erfahrungen der Produktmanager in den unterschiedlichen Regionen sind dabei die Quellen, und nicht der in der Zentrale aufbereitete Content. Was kann eine Trainingsabteilung zu diesem Austausch-Prozess unter Erfahrenen eigentlich beitragen? Wenn informelles Lernens selbstgesteuert ist, darf man da überhaupt eingreifen? Und wie könnte eine Lern-Dienstleistung aussehen, die diesen Austausch-Prozess unterstützt oder sogar anregt und fördert? Das sind die Fragen die sich das SICK-Team derzeit stellt. Erste Antworten gibt es schon, aber warum nicht dann auch selber von anderen Erfahrenen lernen? Eine typische Motivation für Wochen-Gestalter des CL20 MOOC. Das ist die Gelegenheit, andere Corporate Learning Profis an seinen eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen, und gleichzeitig deren Erfahrung für das eigene Geschäft aufzunehmen.

Und wenn das hier gelingt, dann ist das ja wieder eine passende Erfahrung für die neue Lern-Dienstleistung für Produktmanager. Da geht es ja auch um den Austausch von Erfahrungen und Wissen untereinander. Wie regen wir die Diskussion unter den MOOC-Teilnehmenden zu unserem Thema an? Wie schaffen wir es, möglichst viele zu aktivieren, ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Erfahrungen einzubringen? Was sollten wir dabei möglichst vermeiden? Wann schalten wir uns ein? Und: Wann sind wir erfolgreich? Das sind die gleichen Fragen, die sich auch beim Management der SICK Produktmanager-Community stellen. Um Fragen des Community-Managements wird es vermutlich gehen in der SICK-Woche. Aber vielleicht kommen ja auch noch ganz andere Ideen auf. Die MOOC-Woche ist ergebnisoffen – und das macht es besonders spannend. Für das SICK-Team, genauso, wie für die CL20 MOOC-Community.

Ablaufplanung der MOOC-Woche

Am Freitag, den 30.10.2015 um 14.00 Uhr endet die SICK-Woche mit der Wochenzusammenfassung live im Internet. „Was soll am Freitag für uns dabei herausgekommen sein?“ war die Leitfrage für das Vorbereitungsteam. Ganz viele Wünsche wurden deutlich, von „Wie baut man interne Communities auf?“ bis „Wie messen wir, ob die neue Dienstleistung erfolgreich ist?“. Ein ganzer Katalog von Fragen war die Basis für die Überlegung „Was müssen wir dafür am Montag um 14.00 Uhr zum Start als Information geben und mit welchen Leitfragen regen wir die gewünschten Beiträge an?“. Daran arbeitet das Team in den nächsten Wochen.

In der MOOC-Woche ist Community-Management gefragt. Wie befeuert man die Diskussion, wann hält man sich besser raus – das ist noch alles ungewohnt für das Team. (Und wohl auch für die meisten Corporate Learning Professionals.) Das kann man auch nicht theoretisch lernen, das muss man machen. Und die MOOC-Community wird helfen, so hoffen die SICK-Macher. Das macht aus Sinn: Bei diesem MOOC lernen alle, so die Absicht der Corporate Learning Alliance als Veranstalter.

Für die Woche werden auch noch Experten mit Community-Erfahrung – nicht nur zu Lern-Communities – für Video-Interviews angefragt. Ergänzender Input aus anderen Perspektiven ist immer hilfreich.

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Das fällt auf

Dieses Groß-Projekt – bis heute, 2.8.2015 haben sich schon 296 Teilnehmende angemeldet – wird gestaltet von 8 Unternehmen, die alle recht spontan zugesagt haben, und nun eifrig an der Vorbereitung arbeiten. Das war in keinem Budgetplan kalkuliert. Auch bei SICK nicht. Hier wird zudem noch gezeigt, wie zwei Abteilungen, Marketing und Training, die Vorbereitung der MOOC-Woche gemeinsam angehen. Natürlich soll daraus später ein internes Dienstleistungsprodukt entstehen. Aber wo hat es bisher im Corporate Learning ein solches öffentliches Entwicklungsprojekt gegeben? Das ist noch unüblich – aber für die Beteiligten ist das scheinbar gar keine Hürde. Das macht Mut für neue Formen des Lernens und des Zusammenarbeitens!

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„Wie lernen wir künftig in Organisationen?“ lautet das Thema des kostenlosen Online-Kurses für alle, die Lernen in Organisationen gestalten.

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